Der Fertigungssektor gilt gemeinhin als treibende Kraft der US-Wirtschaft und sein Herzstück ist die Automobilbranche.

Optimieren Sie Ihre Lieferkette mit UPS und sorgen Sie durch eine schnelle Zustellung für zufriedene Kunden.

Der Motor der US-Wirtschaft

Laut dem gemeinnützigen Center for Automotive Research (Zentrum für Automobilforschung) entfallen zwischen drei und 3,5 % des gesamten BIP (siehe Glossar) der USA auf die Automobilbranche. Mehr als 1,7 Millionen Menschen sind direkt in dieser Branche beschäftigt und weitere acht Millionen Arbeitsplätze sind von ihr abhängig. Das sind insgesamt etwa 4,5 % der Beschäftigten im privaten Sektor.

Kraftfahrzeuge und Kfz-Ersatzteile stellen etwa 20 % aller Einzelhandelsumsätze in den USA dar. Die vom US Census Bureau (Statistikbehörde) erstellte Annual Trade Survey 2012 (jährliche Handelsübersicht) wurde im März 2014 veröffentlicht und zeigt, dass die Bereiche Kraftfahrzeuge und Kfz-Ersatzteile seit 2009 Jahr um Jahr ein Wachstum verzeichneten.

Geschätzte Umsätze der Kfz- und Ersatzteilhändler (in Millionen USD)

Art des Unternehmens 2008 2009 2010 2011 2012
Einzelhandelsumsätze, gesamt 3.946.406 3.630.408 3.841.454 4.132.996 4.344.140
Einzelhandelsumsätze, gesamt (exkl. Kfz- und Ersatzteilhändler) 3.159.327 2.956.406 3.095.334 3.314.293 3.449.342
Kfz- und Ersatzteilhändler 787.079 674.002 746.120 818.703 894.798
Automobilhändler 650.927 554.455 624.759 690.983 761.391
Neue Autohändler 576.614 488.278 551.948 613.642 678.789
Gebrauchtwagenhändler 74.313 66.177 72.811 77.341 82.602
Andere Kfz-Händler 59.898 45.454 43.621 45.231 50.489
Automobilteile-, Zubehör- und Reifengeschäfte 76.254 74.093 77.740 82.489 82.918

Quelle: US Census Bureau, Annual Trade Survey (jährliche Handelsübersicht der US-Statistikbehörde)

Autohersteller verlassen sich auf Zulieferer aus der ganzen Welt für verschiedenste Teile, Komponenten und Materialien. Die Zahlen der US-Statistikbehörde zeigen, dass jeden Monat Transportausrüstung im Wert von etwa 20 Milliarden USD eingeführt wird. Die Automobilbranche ist der größte Käufer von Metallen, Gummi, Textilien, Kunststoff und Computerchips. Die Branche gibt außerdem jedes Jahr etwa 15 Milliarden USD für Forschung und Produktentwicklung aus und ist ein bedeutender Verbraucher von Rechts-, Finanz-, Werbe- und Gesundheitsdienstleistungen.

Die Zusammensetzung der Automobilbranche hat sich in den letzten 20 Jahren stark verändert. In den 1960ern dominierten General Motors und Ford mit Umsätzen von zusammengenommen 75 % den Automobilmarkt. Später wurde ihre Vormachtstellung auf dem Markt durch Toyota, Honda, Nissan und Hyundai langsam gebrochen. Laut Statistiken von Wards Auto, einem einflussreichen Fachmagazin der Branche, besaß General Motors 2013 noch einen Marktanteil von 17,52 %; Ford lag bei 15,70 %.

Allerdings ist die Branche immer noch konzentriert: Über 98 % der Fahrzeugverkäufe in den USA entfielen 2013 auf 15 Unternehmen. Von diesen Umsätzen entfielen 68 % auf die fünf führenden Unternehmen: General Motors, Ford, Toyota, Chrysler und Honda.

Das Zentrum der US-Industrie war zwar früher Detroit, doch europäische und asiatische Hersteller investierten eher in neue Standorte der Automobilfertigung. Die Branche erstreckt sich mittlerweile in einem breiten Band von Michigan im Norden bis Kentucky im Süden, das auch Standort des riesigen Verteilzentrum Worldport von UPS ist.

UPS arbeitet jeden Tag mit über 18.000 Automobilhändlern sowie Tausenden von Sekundärmarkt-Händlern, Servicezentren und Mechanikern zusammen und hat deswegen spezialisierte Lösungen für die Automobilbranche entwickelt. Das internationale UPS Netzwerk aus Lieferketten bietet einen effizienten grenzüberschreitenden Handel, verbessert dabei die Transparenz und reduziert die Zeit von der Auftragserteilung bis zur Lieferung.